Kabelloses aufladen soll ein Verkaufsargument für bestimmte Smartphones  sein. Bisher bieten unter anderem Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge, Nokia Lumia 735 und 830 sowie Google Nexus 4, 5 und 6 eine drahtlose Ladefunktion. Wer eines dieser Smartphones besitzt, könnte sich über die schicke OLED-Lampe Aerelight A1 freuen.

Die OLED-Lampe unterstützt sowohl induktive Energieübertragung (QI) als auch den Standard der Power Matters Alliance (PMA). Erfreulich ist an der Lampe A1 allerdings noch einen anderes Feature: das Licht stammt von organischen Leuchtdioden (OLED). Die OLEDs sollen eine Energieersparnis von bis zu 83 Prozent gegenüber alten 60 Watt Glühbirnen bringen.

Aerelight A1 erzeugt warmes Licht

Die Dioden sind sind in drei Stufen dimmbar. Um die OLEDs zu dimmen, muss der Nutzer lediglich auf den Aluminiumrahmen tippen. Das Gadget verbraucht in der geringsten Helligkeitsstufe ein Watt. Bei voller Helligkeit liegt der Verbrauch bei neun Watt.

Weitere Design-Gadgets

Die Leuchtdioden erzeugen laut Aerelight keine UV- und Infrarotstrahlen. Dafür soll das Licht natürlich warm sein und keinen störenden Blaustich haben, wie es häufig bei Halogenstrahlern zu beobachten ist. Für die Herstellung der A1 werden weder Quecksilber noch andere giftige Schwermetalle verwendet.

OLED-Lampe ist QI- und PMA-kompatibel

Schließlich lassen sich, wie bereits erwähnt, Smartphones, die QI- oder PMA-kompatibel sind, mit der Aerelight A1 drahtlos aufladen. Wie lang der Ladevorgang dauert, hängt vom Smartphone ab. Bisher benötigen die meisten Modelle hierfür jedoch deutlich länger als wenn sie per Kabel mit Energie betankt werden. Besitzer eines Apple iPhones oder anderen Smartphones, das sich nicht von Haus aus kabellos aufladen lässt, müssen bei der Nutzung der Ladefunktion auf spezielle Akkuhüllen zurückgreifen.

Aerelight A1 ist aktuell leider nur in den USA und Kanada erhältlich. Dort kostet die OLED-Lampe 299 US-Dollar pro Stück. Das Gadget ist in den Farben silber, rot und schwarz verfügbar. Weitere Information zu A1 gibt es auf der Website von Aerelight. Details zum Entstehungsprozess verraten die drei Entwickler Michael Helander, Ray Kwa und Colin Merkel außerdem in ihrem Blog.