Getrieben von der Uhr, laufen wir den Zeigern der kleinen Maschine hinterher und verlassen uns auf die minutengenaue Anzeige, die als Sinnbild der Zuverlässigkeit gilt. Wie entspannt es sein kann, die Uhrzeit als Worte zu betrachten, die nur ein grobes Zeitversprechen geben, zeigt die QLOCKTWO von Biegert & Funk.

Auf der Vorderseite der Uhr befindet sich eine Buchstabenmatrix, die von LEDs durchleuchtet wird und je nach Uhrzeit das entsprechende Wort anzeigt. Da die QLOCKTWO die Uhrzeit in ganzen Sätzen zeigt, wird die Zeit mit der Einleitung „Es ist“ abgebildet. Für die Anzeige der Minuten sind an den Ecken Leuchtpunkte, die man je nach Anzahl auf die dargestellte Zeit addiert. Das Gerät empfängt per Funk das europäische Zeitsignal und stellt die Uhrzeit sowie Sommer- und Winterzeit selbstständig ein. Die Leuchtkraft der LEDs passt sich nach Angaben des Herstellers automatisch an das Umgebungslicht an. Die Stromversorgung erfolgt über einen Netzstecker.

Wer sich die Zeit in einer anderen Sprache anschauen möchte, kann sich bei Biegert & Funk zusätzliche Matrizen in Englisch, Französisch, Dänisch, Schwedisch, Russisch, Spanisch, Arabisch und Schwyzer Dütsch bestellen. Neben der 45 cm großen Wanduhr ist QLOCKTWO auch als Touch-Version erhältlich, die als Tischuhr mit Weckfunktion samt TouchSnooze zum weiterschlummern einlädt.

Die Wanduhr ist in sieben Farben verfügbar und kostet stolze 885 Euro. Das Modell Steel wird für 1085 Euro angeboten. Die kleinere Touch-Version ist für 395 Euro verfügbar. Wem das zu teuer ist, kann sich die typografische Uhr als App für 0,99 Euro auf sein Smartphone oder iPad laden.

Der Artikel wurde am 11. Januar 2012 auf COMPUTERWOCHE.de publiziert.