Auf den ersten Blick sieht die neue Kamera X-S1 von Fujifilm wie ein ganz gewöhnlicher Fotoapparat aus. Schaut man etwas genauer hin, dann fällt schnell die Besonderheit des Modells auf: Ein Objektiv, das eine Brennweite von 624mm erreicht und damit einen 26-fachen Zoombereich abdeckt. Die Objektiveinheit besteht aus zwölf Gruppen mit 16 Gläsern.

Neben dem Objektiv bietet die Kamera einen 2/3 Zoll EXR CMOS Sensor mit 12 Megapixeln und einen elektronischen Sucher mit 1,44 Millionen Pixeln. Auf der Rückseite befindet sich ein klappbares Drei-Zoll-Display, das eine Auflösung von 460.000 Pixeln hat. Im Aufnahmemodus „Hohe Auflösung“ mit zwölf Megapixeln sind nach Angaben des Herstellers bis zu sieben Bilder pro Sekunde möglich. Die Fotos lassen sich im RAW- oder JPEG-Format auf SD, SDHC und SDXC speichern. Die X-S1 eignet sich zudem zum Aufzeichnen von HD-Videos (1080p) mit Stereo-Ton. Über die eingebaute HDMI-Schnittstelle ist die direkte Verbindung mit dem HD-Fernseher möglich.

Da die Kamera 905 Gramm wiegt und eine Breite von 135 sowie eine Tiefe von 149mm hat, fällt das Modell in die Kategorie Schwergewicht. Zudem wird die Fujifilm X-S1 erst ab Januar 2012 für den Preis von 699 Euro angeboten, womit sie als Weihnachtsgeschenk entfällt.

Der Artikel wurde am 25. November 2011 auf COMPUTERWOCHE.de publiziert.