Das neue Innovation Center in Chemnitz testet laut IBM vor allem Anwendungen auf Basis von SAP HANA. Der IT-Konzern aus Armonk möchte mit der Einrichtung verschiedene Branchen adressieren. Erstes Beispiel für die Erprobung von Anwendungen im Forschungs-Center ist eine Software zur Optimierung von Filialbeständen im Einzelhandel.

IBM entwickelte die Lösung gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Itellium, der auf der CeBIT 2013 im Rahmen des SAP HANA Partner Race ausgezeichnet wurde. Das Programm soll beispielsweise Modeanbietern helfen, ihre Filialbestände durch sogenannte Advanced-Analytics-Methoden abzugleichen und die weitere Bestandsentwicklung vorherzusagen. Im Bedarfsfall ist dann eine Verlagerung bestimmter Artikel möglich.

Falk Engelhardt, Innovation Center Leader bei IBM, unterstreicht, dass das neue Center die Möglichkeit biete, HANA-Projekte auf ihre technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten hin zu prüfen. „Um das Potential ausschöpfen zu können, gilt es aber auch, finanzielle Aspekte, Risikofaktoren, Anwenderbedürfnisse oder Integrationsfragen zu betrachten“, beschreibt er.

Die Datenbank-Appliance HANA wird von SAP seit 2011 beworben und stand auch im Fokus der hauseigenen Messe Sapphire Now in Orlando. Ein Anwendungsfeld der In-Memory-Technik sind transaktionale und analytische Workloads.

Der Artikel wurde am 23. Mai 2013 auf COMPUTERWOCHE.de publiziert.