Vor allem Hausbesitzer wissen den Komfort einer Gegensprechanlage mit Kamera zu schätzen. Seit kurzem existieren diese Geräte auch mit Smartphone-Anbindung. Bereits das im Februar vorgestellte  Gadget Doorbot überzeugte eine größere Zahl Crowdfunder auf der Plattform Christie Street. Ähnliches ist nun von der iDoorCam bei Indiegogo zu erwarten: Das Ziel von 100.000 US-Dollar (rund 75.000 Euro) wurde bereits um 50.000 US-Dollar (rund 37.500 Euro) überschritten – obwohl das Projekt noch bis zum 16. September läuft.

Die Funktionsweise des Geräts unterscheidet sich kaum von Doorbot. Lediglich die Stromzufuhr ist anders: Während Doorbot mit Batterien funktioniert, erhält iDoorCam den Strom vom Klingeldraht. Hierfür installiert man die Gegensprechanlage neben der konventionellen Klingel. Anschließend wird das Gerät mit dem Wifi-Netzwerk verbunden, so dass der Zugriff per Smartphone gewährleistet ist.

Fällt das heimische WLAN aus, lässt sich notfalls die normale Türklingel verwenden. Als Statusanzeige für die Verbindung dient ein leuchtender Ring um den Klingelknopf: Leuchtet er grün, ist die Verbindung hergestellt. Bei Rot muss man sich erneut mit dem Netzwerk verbinden. Im Inneren des untertassengroßen Gadgets ist eine Kamera untergebracht, die mit Hilfe eines Infrarot-LED auch nachts Bilder liefern soll.


Die  zugehörige App für Apple-iOS- und Android-Mobilgeräte befindet sich derzeit allerdings noch in der Entwicklung. Sind iDoorCam und App marktreif, kann man bei Bedarf damit beispielsweise die Klingel abschalten. Zudem benachrichtigt das Programm den Besitzer über Besucher, die während seiner Abwesenheit klingeln.

Da die Finanzierungskampagne noch vier Wochen läuft, kann das Gerät für den Vorverkaufspreis von 127 US-Dollar (rund 95 Euro) bei Indiegogo erstanden werden. Der internationale Versand kostet zusätzlich 30 US-Dollar (rund 23 Euro). Weitere Angebote und Informationen gibt es auf der Crowdfunding-Plattform und der Website des Herstellers. Mittlerweile wurde bei Indiegogo bereits der Nachfolger SkyBell erfolgreich finanziert.

Der Artikel wurde am 19. August 2013 auf  COMPUTERWOCHE.de publiziert.