Der französische Produktdesigner Philippe Starck fiel in der Vergangenheit bereits häufiger durch eine klar strukturierte Gestaltung seiner Arbeiten auf. Zwei Beispiele sind die Kopfhörer Parrot Zik und der Lautsprecher Parrot Zikmu Solo. Nun kommt mit der externen Festplatte Blade Runner von Lacie ein weiteres Gerät hinzu.

Dabei entwirft Starck bereits seit zwanzig Jahren Speichermedien für Lacie, die aber bisher nicht so herausstachen wie das neueste Produkt. Inwiefern Starcks Anspruch, dass das „käfigähnliche Gehäuse“ einem Sinn und Zweck folgt, sei dahingestellt. Exklusivität erreicht das Gadget bereits durch die limitierte Auflage von 9.999 Stück.

Grundsätzlich vereint die Festplatte erst einmal gängige Hardware. Die Kapazität der Blade Runner beträgt vier Terabyte. Anschließen lässt sie sich an USB 3.0, ist aber mit USB 2.0-kompatibel. Zudem kann sie für Apples Backup-Programm Time Machine eingesetzt werden. Der Nutzer sollte mindestens Windows XP oder Mac OSx 10.6 auf seinem Rechner installiert haben.

Das extravagante Design soll laut Lacie für eine optimale Kühlung sorgen. Zudem ist die Festplatte mit einem stabilen Aluminiumgehäuse ausgestattet. Eine LED-Anzeige in Form von Starcks Logo zeigt dem Anwender den Betriebsstatus des Geräts. Im Standby-Modus leuchtet sie grün, bei Gebrauch orange. Schließlich wird die Blade Runner mit einem Kennwortschutz von Lacie versehen, hat einen Backup Assistenten installiert und kann in den Stromsparmodus geschaltet werden. Zehn Gigabyte Wuala Cloud Speicher erhält der Käufer für ein Jahr oben drauf.

Das Gadget ist auf der Website von Lacie für 264 Euro erhältlich. Zum Lieferumfang gehören neben der Festplatte ein Netzteil, ein USB 3.0-Kabel und eine Kurzanleitung. Weitere Design-Highlights von Philippe Starck können übrigens auf dessen Homepage bewundert werden. Dort sieht man auch die für den verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs entworfene Luxus-Yacht „Venus“.

Der Artikel wurde am 23. Januar 2013 auf COMPUTERWOCHE.de publiziert.