Mittelständische Unternehmen, die ihre Außendienstmitarbeiter mit Tablets ausstatten, stehen vor dem Problem, dass jedes Gerät einzeln aufgeladen werden muss. Die US-amerikanische Firma Griffin entwickelte daher Multidock. Die Dockingstation für 
Apples iPads versorgt zehn Apple-Tablets gleichzeitig mit Strom und bietet die Möglichkeit, vorhandene Daten zu synchronisieren (siehe Video). Auf der IFA präsentierte das Unternehmen nun eine überarbeitete Version, die auch Smartphones, iPods und Android-Tablets auflädt.

Der quaderförmige Kasten ist ungefähr so groß wie ein Gitarrenverstärker (38 mal 32 mal 33 Zentimeter) und bietet Platz für zehn Mobilgeräte. Dabei ist Multidock in zwei Varianten erhältlich: Entweder als einzelne Einheit oder in Kombination mit zwei anderen Boxen, so dass sich bis zu 30 Tablets gleichzeitig aufladen und synchronisieren lassen. Griffin bewirbt Multidock nicht nur als Ladestation, sondern auch als Aufbewahrungsraum.

Eine weitere Spezifikation von Multidock: Die Daten auf den Mobilgeräten lassen sich mit Hilfe des Multidocks und einem Host-Computer synchronisieren. Auf diese Weisen können Firmen die Daten ihrer Mitarbeiter auf einen zentralen Rechner übertragen. Die Ladeanschlüsse auf der Vorderseite erkennen laut Hersteller automatisch das Energieprofil des Endgeräts. Eine LED-Anzeige signalisiert dem Anwender Lade- und Synchronisationsstatus. Neben fast allen Mobilgeräten vonApple ist Multidock mit allen Varianten des Kindles und Android-Devices (ab 2.3) kompatibel.

Weitere Informationen gibt es auf der Website von Griffin. Wann das Gadget in Europa erhältlich ist, teilte Griffin bei der Vorstellung auf der IFA noch nicht mit. Im Online-Shop kann man es für 699 US-Dollar (rund 530 Euro) bereits vorbestellen. Die Variante für 30 Mobilgeräte kostet 2399 US-Dollar (rund 1820 Euro). Das Vorgängermodell ausschließlich für Apples iPad ist beispielsweise bei Amazon für 765 Euro erhältlich.

Der Artikel wurde am 06. September 2013 auf COMPUTERWOCHE.de publiziert.