Die Netzwerkfähigkeit von Gadgets spielt eine immer größere Rolle. Lässt sich ein hochwertiges Gerät nicht mit einem Smartphone oder zumindest dem Notebook verbinden, wird sich der Verkaufserfolg schwer einstellen. Der AV-Netzwerk-Receiver TX-NR616 von Onkyo kann demgegenüber fast jedes Gerät einbinden. Ob Notebook, Android-Smartphone, Apple iPod touch oder iPhone – fast jedes Gerät lässt sich an den Receiver anschließen.

Dabei ist der Receiver in erster Linie eine Steuerungseinheit für das Heimkino: Acht HDMI-Eingänge erlauben etwa den Anschluss des Fernsehers oder der Soundanlage, wobei das Tonsignal im HD-Format abspielbar ist. Laut Onkyo skaliert der TX-NR616 3D-Inhalte und Videos dank Qdeo-Videoverarbeitung auf bis zu 4K (4096 Pixel) hoch. Selbst Smartphone-Videos in HD-Qualität können über den Receiver auf dem Fernseher wiedergegeben werden.

Da der Receiver netzwerkfähig ist, spielt er Internetradio-Sender und Musik-Streams ab. Ein optionaler Wifi USB-Adapter bietet die Chance, die Musiksammlung auf dem PC über das Netzwerk wiederzugeben. Durch die Onkyo Remote App für iPod touch, iPhone sowie Android-Smartphones kann man auch von diesen Geräten seine MP3s anhören.

Das Gerät würde die Bezeichnung Alleskönner nicht verdienen, könnte es nicht verschiedene Räume mit unterschiedlicher Musik versorgen. Mit dem TX-NR616 ist das insgesamt für drei Zimmer möglich. Eine besondere Produktneuheit ist die sogenannte „hybride Standby-Funktion“. Sie erlaubt die Nutzung der HDMI-Anschlüsse im Standby-Modus, ohne Zusatzgeräte, wie einen Verstärker, anschalten zu müssen. Das Tonsignal wird dann etwa über die TV-Lautsprecher ausgegeben.

Im Vergleich zu seinen Vorgängern mit einem ähnlichen Funktionsumfang ist der Onkyo TX-NR616 sogar erschwinglich. Kosteten diese noch zwischen 1500 und 2000 Euro, kann man den neuen Receiver etwa bei Amazon schon für 699 Euro bestellen. Der Receiver ist in den Farben schwarz oder silber erhältlich und wird mit einer Fernbedienung ausgeliefert.

Der Artikel wurde am 22. Februar 2012 auf COMPUTERWOCHE.de publiziert.