Der Elektronikkonzern Philips fällt immer wieder mit Geräten auf, die optisch aus der Reihe tanzen. Die Liste der Beispiele fängt bei Kopfhörern an und endet bei WLAN-gesteuerten Lichtsystemen. Die extravaganten Designs sollen vor allem Käufer ansprechen, die nicht nur ein gewöhnliches Gadget haben wollen. Das Unternehmen appelliert viel mehr an ihr ästhetisches Empfinden – wie beim jüngsten Beispiel Fidelio PS1.

„Unser Ziel mit der Soundsphere Designeline ist, pures Hörvergnügen anzubieten“, beschreibt Matthew Dore, Senior Manager bei Philips, die Idee hinter den beiden Lautsprecher. Optisch orientiert sich das Gadget an der TV-Produktserie Designline. SoundSphere ist wiederum eine (kostspielige) Audio-Technologie der niederländischen Firma, die bereits in anderen Produkten, wie zum Beispiel Fidelio Soundsphere, zum Einsatz kommt.

Die Boxen bestehen jeweils aus zwei Elementen: Hochtönern, die Betrachtern einen schwebenden Eindruck vermitteln sollen und den kugelförmigen Lautsprechern. Glaubt man den Angaben von Philips, erreichen die beiden Geräte damit einen klaren Klang, der in alle Richtung gleichmäßig abstrahlt. Die besondere Form von Fidelio PS1 sorgt laut Hersteller für die nötige Stabilität des Gehäuses und verringert Resonanzen sowie Vibrationen.

Der Sound kann aus verschiedenen Quellen kommen. Wer Hifi-Anlage oder TV-Gerät anschließen möchte, kann dies über ein optisches AUX-Kabel machen. Smartphones und MP3-Player lassen sich wiederum per Bluetooth mit Fidelio PS1 verbinden. Der Empfangsbereich soll bis zu zehn Meter betragen.

Bereits die Vorgängermodelle aus der Fidelio-Serie hinterlassen ein kleines Loch im Portemonnaie. Das sind allerdings „Peanuts“ im Vergleich zum jüngsten Mitglieder der Familie: Fidelio PS1 ist seit September 2013 erhältlich und wird für eine unverbindliche Preisempfehlung von knapp 2500 Euro angeboten. Informationen zum Produkt gibt es auf der Produkt-Website von Philips.

Der Artikel wurde am 19. Juli 2013 auf  COMPUTERWOCHE.de publiziert.