Die Umweltschützer führen in dem Vergleich 15 Technologie-Unternehmen auf, die Produkte in den Bereichen Smartphone/ Mobiltelefon, TV und PC herstellen. Mit 5,9 von 10 Punkten erhielt nur PC-Hersteller HP eine gute Note und konnte sich im Vergleich zum letzten Ranking um drei Plätze verbessern. Gleichzeitig verschlechterte sich Nokia, der Spitzenreiter des letzten Vergleichs, auf Rang drei. Auf Platz zwei landete Dell, das acht Ränge nach oben kletterte.

Für seine Bewertung zieht Greenpeace verschiedene Kriterien heran. So werden die Implementierung einer sauberen Energiestrategie und die ausgestoßenen Treibhausgase berücksichtigt. Weitere Punkte gibt es für die Reduzierung gefährlicher Chemikalien, die Rücknahme der Produkte sowie das Recyceln und die Verwendung erneuerbarer Rohstoffe.

Die Umweltorganisation kann trotz aller Kritik an den Technologiekonzernen auch Fortschritte erkennen. „Einige Unternehmen haben es geschafft, gefährliche Chemikalien aus der Produktion zu verbannen. Jetzt kommt es darauf an, dass sie die Energie noch effizienter nutzen“, so der Greenpeace Verantwortliche Tom Dowdall.

Die Umweltschützer kritisierten in der Vergangenheit vor allem den Gebrauch von PVC und bromierten Flammschutzmitteln. In den Vorjahren konnte sich nur Apple durch den Verzicht auf Giftstoffe der Kritik entziehen. Inzwischen haben HP, Samsung und Sony nachgezogen.

Da der Guide lediglich auf Selbstauskünften der Unternehmen basiert, lässt sich das Ranking allerdings nicht als wissenschaftliche Studie betrachten.

Der Artikel wurde am 09. November 2011 auf COMPUTERWOCHE.de publiziert.